Gesundheit

Gleichstellung

7 August 2017

Warum liegt mir Gleichstellung besonders am Herzen?

Gleichstellung bedeutet für mich, dass alle Menschen, egal welchen Geschlechts, selbst bestimmen können, wie sie leben wollen. Und dass sich niemand wegen veralteter gesellschaftlicher Normen und Erwartungen einschränken muss. Das gilt für Männer genauso wie für Frauen.

In der Realität sind wir leider immer noch weit davon entfernt: Es gibt zu wenig Frauen in Führungspositionen, Frauen verdienen oft weniger als Männer, Frauen arbeiten öfter in Teilzeit und unterbrechen ihren Job, um für ihre Familie zu sorgen, und Frauen bekommen oft weniger Rente.

Was habe ich mit der SPD bereits erreicht?

Die SPD macht den Bundestag weiblicher. 44 Prozent unserer Abgeordneten sind Frauen. Auch wenn es keine typisch weiblichen Themen in der Politik gibt, ist es wichtig, dass Frauen eine starke Stimme in der Politik haben.

Wir haben uns für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingesetzt. Besonders wichtig ist mir die Unterstützung von Alleinerziehenden. Wir haben ihren steuerlichen Freibetrag erhöht, damit sie mehr Geld für ihre Familien haben. Außerdem haben wir den Unterhaltsvorschuss ausgeweitet: Wenn das andere Elternteil keinen Unterhalt zahlt, springt der Staat ein bis das Kind volljährig ist.

Darüber hinaus haben wir eine gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent für Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen eingeführt, damit Frauen nicht mehr an die berüchtigte „gläserne Decke“ stoßen. Und mit dem Entgeltgleichheitsgesetz ist uns der erste Schritt zu mehr Transparenz und gerechten Löhnen gelungen.

Was habe ich noch vor?

Leider haben CDU und CSU verhindert, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Teilzeit das Recht erhalten, in Vollzeit zurückzukehren. Das würde vielen Menschen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vereinfachen. So stand es übrigens auch im Koalitionsvertrag.

Ich setze mich dafür ein, dass das Rückkehrrecht in der nächsten Legislaturperiode kommt. Denn die „Teilzeitfalle“ führt vor allem für Frauen oft zu Altersarmut und zu noch mehr Ungerechtigkeit.

Inklusion