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Corona-Teilhabe-Fonds: 100 Millionen Euro für Behindertenhilfen und Inklusionsbetriebe

20 Januar 2021

Einrichtungen der Behindertenhilfe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen waren in den vergangenen Monaten hart von den Folgen der Pandemie betroffen. Auch rund 900 Inklusionsbetriebe, in denen Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten, litten unter Schließungen. Einerseits aufgrund der Kontaktbeschränkungen, aber andererseits auch durch deutlicher Umsatzausfällen. Viele dieser Unternehmen konnten bisher nur eingeschränkt oder gar nicht von Corona-Hilfen profitieren, da sie aufgrund ihren Gemeinnützigkeitsstatus von den staatlichen Überbrückungshilfen nicht profitieren konnten.

„Ich freue mich sehr, dass der Deutsche Bundestag beschlossen hat, 100 Millionen Euro für diese Einrichtungen bereitzustellen“, erklärt Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt. „Ich weiß durch meine Arbeit als Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, dass die Behinderteneinrichtungen und Inklusionsbetriebe es in der Krise ganz besonders schwer haben. Seit dem ersten Lockdown  sind Alltag und Tagesrhythmus für Menschen mit Behinderung durcheinander. Mit diesen Hilfen nehmen wir ihren Einrichtungen und Betrieben wenigstens eine wirtschaftliche Sorge“, so Schmidt weiter.  Seit dem 1. Januar 2021 kann für den Zeitraum September 2020 bis März 2021 Hilfe auf dem Corona-Teilhabe-Fonds beim Integrationsamt beantragt werden.

Die Zuschüsse aus dem Corona-Teilhabe-Fonds sind nicht von der Anzahl der Beschäftigten oder der Betriebsgröße abhängig und werden in Höhe von 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten, die nicht durch die Einnahmen gedeckt sind, gewährt. Im  Einzelfall kann sie bis zu 800.000 Euro betragen. Erstattungsfähig sind ebenfalls Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld oder anderweitig gedeckt sind.

Weitere Verbesserungen der Überbrückungshilfe III…