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70 Jahre Kunst am Bau – Aachen ist mit „Netzwerk des Wissens“ dabei

11 Dezember 2020

Im Jubiläumsjahr 2020 jährt sich „Kunst am Bau“ zum 70. Mal – dahinter steckt die Verpflichtung des Staates, Künstlerinnen und Künstlern an öffentlichen Bauaufgaben zu beteiligen. In den letzten 70 Jahren wurden auf diese Weise rund 10.000 Kunstwerke geschaffen, in unterschiedlichster Ausprägung und Materialität. Eins davon kann man an der RWTH Aachen bewundern.

„Es freut mich außerordentlich, dass wir in Aachen auf dem Campus Melaten seit 2014 auch ein Werk beheimaten, das der Kunst am Bau angehört“, so Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt. „Gerade in diesem Jahr, in dem die Kunst zwangsweise zum Erliegen kommen musste und vor allem die Künstlerinnen und Künstler unglaublichen Härten ausgesetzt waren, ist dieses 70-jährige Jubiläum ein Lichtblick. Denn wir erleben derzeit, wie sehr uns Kunst und Kultur fehlen.

„Dass Aachen in den Reihen der großen Werke eingebunden ist, freut mich für unsere Heimat sehr“, so Schmidt weiter. Das Bauwerk von Annette Sauermann stellt zwischen den benachbarten Fraunhofer Instituten für Lasertechnik (ILT) und Produktionstechnologie (IPT) einen lichtbasierten Bezug her, der von der Architektur selbst in dieser Deutlichkeit nicht widergespiegelt wird. Große Glasflächendisplays werden von bewegten Zeichnungen aus LED-Licht animiert – jeweils in den Institutsfarben Rot (ILT) bzw. Weiß, Grün, Blau (IPT). Sichtbar wird auf diese Weise das „Netzwerk des Wissens“, das beide Institute wissenschaftlich eng miteinander verknüpft.

Information:
Die umfassende Jubiläumsausstellung „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland“ wird seit dem 28. November 2020 bis zum 6. Januar 2021 im Dietrich-Bonhoeffer-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin an der Potsdamer Straße gezeigt.

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