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Denkmalgeschütztes Verwaltungsgebäude Hackländerstraße wird mit 2,6 Mio. € aus Bundesmitteln saniert

30 November 2020

Der Bund stellt für die denkmalgerechte Sanierung der Fassade des Verwaltungsgebäudes Hackländerstraße in Aachen 2,6 Mio. € bereit. In der sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im Bundestag wurde dem Vorschlag aus Aachen zugestimmt, die Hälfte der Sanierungskosten aus dem Bundeshaushalt 2021 zu finanzieren.

Ulla Schmidt, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Aachen: „Es freut mich sehr, dass unsere Bemühungen im Bundestag jetzt erfolgreich waren. Mit dem Verwaltungshochhaus hat Aachen mitten im Zentrum ein einzigartiges Baudenkmal. Die Stadt Aachen kann nun die geplante Sanierung des 90 Jahre alten und denkmalgeschützten Gebäudes umsetzen.“

„Wir waren schon früh über den Einsatz unserer Bundestagsabgeordneten informiert und freuen uns sehr, dass Ihr Engagement für Aachen belohnt wurde.“, ergänzt Michael Servos, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Aachener Stadtrat. „Für viele Aachenerinnen und Aachener ist das Verwaltungsgebäude Hackländerstraße eines der Gesichter unserer Verwaltung. Das wird auch so bleiben, wenn mehr und mehr Dienstleistungen der Verwaltung in den digitalen Bereich verlagert werden. Es ist gut, dass dieses Gesicht erneuert wird.“

 

Das Gebäude ist eines der ersten Hochhäuser Deutschlands, welches in moderner Stahlskelett-Bauweise errichtet wurde. Planung und Bau sind europaweit einzigartig und von baugeschichtlicher Bedeutung. Der Wunsch der damals Verantwortlichen, mitten im Zentrum von Aachen einen so modernen Bau zu erschaffen, nötigt auch heute noch Respekt ab. Dabei mussten in den 1920er Jahren einige Hürden überwunden werden. Der Bau verzögerte sich und dauerte von 1924 bis 1930. Seit der Fertigstellung wird das Aachener Stadtzentrum von diesem Hochhaus und seinen wechselnden Nutzungen mitgeprägt.

 

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