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500 Millionen für den digitalen Unterricht – Startschuss für Sofortausstattungsprogramm für Schulen

18 Mai 2020

Das 500 Millionen Euro Sofortausstattungsprogramm für Schulen kann starten. Bund und Länder haben die dafür notwendige Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule auf den Weg gebracht. Nordrhein-Westfalen erhält daraus rund 105 Mio. Euro. „Ich erwarte nun, dass das NRW-Bildungsministerium zügig Kriterien über die Verteilung der Mittel auf die Städte und Gemeinden erarbeitet, damit alle Aachener Schülerinnen und Schüler bald am digitalen Unterricht teilnehmen können“, fordert SPD-Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt.

Digitaler Unterricht zu Hause wird den Präsenzunterricht noch länger ergänzen müssen. Der Bund unterstützt jetzt die Schülerinnen und Schüler, die bisher kein digitales Endgerät haben. „Schülerinnen und Schüler müssen am digitalen Fernunterricht teilhaben können. Wenn im Haushalt ein Notebook, Laptop oder Tablet fehlt, müssen wir dafür sorgen. Das ist eine entscheidende soziale Frage. Für dieses Programm hat die SPD hart gekämpft“, versichert Ulla Schmidt: „Wir wissen aber auch, dass das alles nur helfen kann, wenn im Haushalt ein notwendiger Internetanschluss vorhanden ist. Der Bund sucht hierfür zurzeit mit den Mobilfunkanbietern nach guten Lösungen. Ich erwarte, dass das Bildungsministerium dies schnell vorantreibt“, so Schmidt weiter.

Die Laptops, Notebooks und Tablets – explizit ausgenommen sind Smartphones – werden je nach Landesregelung von den Ländern oder den Schulträgern beschafft. Die Geräte gehen nicht in den Besitz der Kinder und Jugendlichen über, sondern werden als Leihgeräte zur Verfügung gestellt.

„Der nächste Schritt muss die digitale Lernmittelfreiheit sein. Gemeinsam mit den Ländern wollen wir jetzt an einer Positionierung arbeiten, wie wir die noch verbleibenden Etappen dorthin erfolgreich zurücklegen können“, so Schmidt zuversichtlich.

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