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Organspende ist und bleibt eine freiwillige Entscheidung

17 Januar 2020

Die seit vielen Monaten parteiübergreifend sehr kontrovers diskutierte Frage zur Zukunft der Organspende ist entschieden: eine Organspende ist und bleibt in Deutschland eine freiwillige Entscheidung!

Ulla Schmidt ist erleichtert, dass die höchstpersönliche Frage, ob man grundsätzlich Organspender/in sein möchte oder nicht, eine freie Entscheidung bleibt.

Um die Zahl der Organspenden tatsächlich zu erhöhen, kommt es jetzt darauf an, die Strukturen in den Entnahmekrankenhäusern zu verbessern. Denn 84 % der Menschen in Deutschland stehen einer Organspende positiv gegenüber und auch die Angehörigen, die in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen, stimmen zu 76 % einer Organentnahme zu. Damit diese positive Grundeinstellung zur Organspende auch tatsächlich in Transplantationen münden, brauchen wir verbesserte Strukturen. Wichtig ist auch, das Vertrauen in die Organspende weiter zu stärken. An all dem müssen wir weiter mit aller Kraft arbeiten.

Das am 16. Januar im Bundestag verabschiedete Gesetz zur „Stärkung der Entscheidungsbereitschaft in der Organspende“ führt dazu, dass sich alle Menschen in ein Online-Register eintragen können und damit ihren Willen zur Organspende dokumentieren und jederzeit widerrufen können. Darüber hinaus wird die Beratung durch die Hausärztinnen und Hausärzte gestärkt, ebenso wie die regelmäßige Befassung mit der Thematik.

Meine Rede dazu im Deutschen Bundestag:

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Lesenswert dazu ist ebenfalls folgender Beitrag im Deutschlandfunk

 

 

Willkommen in Aachen - Ulla…