Restcentspende der städtischen MitarbeiterInnen erbringt…

Digitalpakt Schule startet – Aachener Schulen erhalten fast 13,5 Mio. Euro für digitale Ausstattung vom Bund

16 September 2019

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet in NRW endlich die Umsetzung des Digitalpakts Schule, mit dem der Bund die Länder über einen Zeitraum von fünf Jahren mit fünf Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Digitale Infrastruktur unterstützt. Allein Nordrhein-Westfalen bekommt aus diesem Fördertopf rund eine Milliarde Euro.

„Ich freue mich, dass NRW endlich die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet hat und damit der Weg frei ist, dass der Bund kräftig in die digitale Ausstattung unserer Schulen investieren kann“, sagt Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt, MdB.

Die Stadt Aachen als Schulträgerin kann sich über Finanzmittel in Höhe von 8,7 Mio. Euro für die Verbesserung der digitalen Ausstattung in den städtischen Schulen freuen. Zudem erhalten zwanzig weitere Aachener Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft, wie etwa die Waldorfschule, das Domkapitel Aachen oder die Schulstiftung St. Ursula zusammen rund 4,8 Mio. Euro. „Damit fließen dank des Digitalpakts Schule knapp 13,5 Mio. Euro nach Aachen. Geld, das für die Ausstattung der Schulen mit digitalen Lehrmitteln verwendet werden darf und auch dringend gebraucht wird“, so Schmidt: „Die Digitalisierung ist eine der wichtigen Herausforderungen, auf die wir unsere Schülerinnen und Schüler vorbereiten müssen. Durch die Investitionen des Bundes können wir eine moderne digitale Ausstattung unserer Schulen im gesamten Bundesgebiet herstellen.“

Die kommunalen und privaten Schulträger bzw. Länder steuern zusätzlich einen finanziellen Eigenanteil bei. Zusammengenommen stehen dann insgesamt mindestens 5,55 Milliarden Euro bereit. Die Fördermittel werden beim Land beantragt. „Wenn das Land eine zügige Abwicklung der Anträge gewährleistet, könnten die ersten Schulen noch in diesem Jahr mit ihren Investitionsmaßnahmen beginnen“, ist Ulla Schmidt optimistisch.

 

Zum Hintergrund

Damit der Bund in digitale Ausstattung der Schulen investieren kann, waren zunächst eine Grundgesetzänderung, die Einrichtung eines Sondervermögens und der Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung der Länder mit dem Bund erforderlich. NRW ist Nachzügler, während etwa Sachsen bereits Ende Mai seine Förderrichtlinie veröffentlicht hat.

Der DigitalPakt Schule wendet sich an alle allgemeinbildenden ebenso wie beruflichen Schulen, solche in öffentlicher und privater Trägerschaft, von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II. Im Gegenzug haben sich die Länder verpflichtet, die entsprechenden Curricula weiterzuentwickeln, ebenso Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern, sowie gemeinsame technische Standards umzusetzen.

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