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Wohngeldstärkungsgesetz bringt mehr Geld und weniger Bürokratie

16 Juli 2019

„Am 28. Juni wurde das Wohngeldstärkungsgesetz in den Deutschen Bundestag eingebracht. Die SPD hat durchgesetzt, dass ab 2020 mehr Haushalte Wohngeld erhalten und es in Zukunft automatisch angepasst wird“, sagte Ulla Schmidt. „In Aachen wird das etwa 1800 Haushalten, die derzeit Wohngeld beziehen, zu Gute kommen“, so Schmidt weiter.

Nach Berechnungen der Bundesregierung werden davon etwa 660.000 Menschen in ganz Deutschland profitieren. Im Durchschnitt erhöht sich das Wohngeld um 30%. Durch die Erhöhung des Leistungsniveaus, die dynamische Anpassung und den Ausbau der zur Berechnung dienenden Mietenstufen um eine siebte Stufe wird das Wohngeld zukunftsfester gestaltet. Vor allem in städtischen Ballungsräumen mit zuletzt stark gestiegenen Mieten sollen Mieterinnen und Mieter weiter entlastet werden. Das Gesetz wird im Herbst abschließend beraten und voraussichtlich zum 1.1.2020 in Kraft treten.

„Die Wohngelderhöhung ist der nächste Baustein unserer mieterfreundlichen Politik. Wir werden weiter daran arbeiten, mit mehr Investitionen, sozialem Wohnungsbau und Änderungen im Miet- und Sozialrecht die Interessen der Mieterinnen und Mieter zu stärken und sie vor zu hohen Ausgaben zu schützen“, sagte die Aachener SPD-Politikerin abschließend.

Der durchschnittliche Wohngeldbezug betrug in Aachen im Jahr 2017 etwa 172€. Die genutzte Wohnfläche betrug dabei durchschnittlich 55m².

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