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Die BAföG-Reform: Für ein BAföG, von dem man wohnen, leben und lernen kann!

4 April 2019

„Ich freue mich sehr für unsere Aachener Studierenden, dass die BAföG-Reform, wie von der SPD gefordert, umgesetzt wird“, sagte Ulla Schmidt zum jüngsten Kabinettsbeschluss. Die Reform umfasst mehrere Komponenten:

Der Förderhöchstsatz steigt laut Beschluss von 735 Euro auf 861 Euro. Da die Wohnkosten gerade in Hochschulstädten steigen, wird der sogenannte Wohnzuschlag von 250€ auf 325€ erhöht. Gleichzeitig werden die Einkommensfreibeträge um mehr als 16% gesteigert.  Damit werden mehr Schülerinnen und Schüler sowie Studierende erreicht, die bisher knapp über der Einkommensgrenze lagen. Die Kranken- und Pflegeversicherungszuschläge werden aufgestockt. Außerdem soll die Angst vor Verschuldung abgebaut werden. Maximal müssen Geförderte 10.000€ zurückzahlen. Zukünftig werden nach spätestens 20 Jahren die Restschulden erlassen, wenn aufgrund eines niedrigen Einkommens das Darlehen nicht bedient werden kann.

„Die Reform war dringend nötig, weil sich die Ausgaben im Studium in den letzten Jahren zum Teil deutlich erhöht haben“, erklärte Ulla Schmidt: „Wenn wir aber Bildungschancen gleich verteilen möchten und jedem jungen Menschen einen inklusiven Zugang zu Studium und Ausbildung ermöglichen möchten, müssen wir entsprechende staatliche Hilfestellungen anbieten. Ich begrüße daher die anstehende Parlamentsdebatte zum vorgelegten Gesetzentwurf und werde mich mit der SPD für deutliche finanzielle Verbesserungen einsetzen!“

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