Gute-Kita-Gesetz: Mehr Geld, Fairness und…

Mit der Stärkung von Tarifverträgen stellen wir uns hinter unsere Beschäftigten bei Real

15 Januar 2019

Seit sich die Metro AG aus der Tarifbindung mit ver.di zurückgezogen hat, sind die Bruttolöhne von neu eingestellten Beschäftigten im Tochterunternehmen Real um 40% niedriger – bei gleichzeitiger Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden.

„Damit ist für alle Beschäftigten eine dauerhafte Absenkung der Löhne zu befürchten. Der geplante Verkauf von Real-Märkten führt zur Verschärfung der angespannten Situation. Dies betrifft auch Real-Beschäftigte in Aachen. Die NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Beschäftigten und stellt sich entschlossen gegen jede Form der Aushöhlung von Tarifverträgen oder Lohndumping“, so Ulla Schmidt, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Aachen.

Die NRW-Landesgruppe fordert in ihrem Anfang dieser Woche gefassten Beschluss „Solidarität mit den Real-Beschäftigten, Stärkung von Tarifverträgen“ die Möglichkeit der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen zu verbessern und zum Beispiel beim Einzelhandel auszuweiten. Außerdem fordern die Abgeordneten mehr Engagement der öffentlichen Hand zur Stärkung der Tariftreue und eine Besserstellung von tarifgebundenen Unternehmen.

Ulla Schmidt: „Für die SPD ist es wichtig, gute Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Bei Real zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass wir mehr Tarifbindung brauchen. Deshalb erwarten wir auch beim Verkauf der Real-Einzelhandelskette, dass der verdi-Tarifvertrag für alle Beschäftigten dauerhaft angewandt wird.“

 

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