vorwärts-Interview: Zwei SPD-Abgeordnete kämpfen für…

Deutliche Stärkung für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

9 November 2018

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung für den Bundeshaushalt zusätzliche Mittel für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik beschlossen und die dritte Säule der deutschen Außenpolitik damit deutlich gestärkt. Insbesondere die Stipendienprogramme für verfolgte Wissenschaftler und Künstler erhalten weitere Zuwächse.

„Gerade in Zeiten von zunehmendem Populismus in der Welt und in Deutschland ist es wichtig, Zeichen gegen Abschottung und Nationalismus zu setzen und sich für Offenheit und Austausch zwischen den Kulturen einzusetzen. Ich bin daher sehr froh, dass es den Koalitionsfraktionen gelingen konnte, über 40 Mio. Euro zusätzliche Mittel im Bundeshaushalt 2019 für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zu erreichen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Zukünftig sind jedoch noch weitere Schritte – insbesondere für die Deutschen Schulen im Ausland – dringend nötig.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung wird mit zusätzlichen 7 Mio. Euro gestärkt, wovon 5 Mio. Euro für die Philipp Schwartz-Initiative für gefährdete Wissenschaftler vorgesehen sind. Das Institut für Auslandsbeziehungen erhält zusätzliche Mittel in Höhe von 3 Mio. Euro – davon 2 Mio. für die Martin Roth- Initiative zum Schutz gefährdeter Künstler. Die Mittel für den Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft on den Ländern der östlichen Partnerschaft und Russland werden um 4 Mio. Euro erhöht. Die Arbeit Goethe Instituts wird mit zusätzlichen 5. Mio. und die Arbeit des Deutschen Archäologischen Institutes mit zusätzlichen knapp 2 Mio. Euro gestärkt.“

Knapp 8 Millionen Euro mehr…