Menschen mit Behinderung in solidarisches…

Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert ergänzende unabhängige Teilhabeberatung mit fast 600.000 Euro

13 April 2018

„Der Verein Peer Beratung Aachen e.V. und die Psychiatrie-Patinnen und Paten werden künftig eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige anbieten. Damit wird ein wesentlicher Punkt des Bundesteilhabegesetzes zur besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderung umgesetzt und stärkt ihr Wunsch- und Wahlrecht“, so die Aachener Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt.

„Besonders freut es mich, dass die Beratungsangebote von Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam durchgeführt werden. Menschen mit Behinderung und deren Angehörige wissen selbst am besten, welche Unterstützung sie zur selbstständigen Lebensführung brauchen“, so Ulla Schmidt weiter.

Durch das Peer Counseling wird das gewährleistet. Das Beratungsangebot ist allein den Interessen der Ratsuchenden verpflichtet und orientiert sich an deren individuellen Ressourcen, persönlichen Fähigkeiten und eigenen Wünschen. Die Beratung erfolgt unabhängig von Leistungsträgern und Leistungserbringern und findet ergänzend zu der Beratung der Rehabilitationsträger statt. Damit sind die Beratenden niemandem verpflichtet, außer der Person, die sie beraten und gewährleisten dadurch passgenaue Unterstützungsmöglichkeiten für die Ratsuchenden.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert die beiden Projekte bis 2020 mit insgesamt 600.000 Euro.

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