Belgischer Atomreaktor Tihange-1 ebenfalls nicht…

Klartext beim Politischen Aschermittwoch der SPD Aachen

15 Februar 2018

Rund 120 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kamen zum politischen Aschermittwoch der SPD Aachen. Beim traditionellen Fischessen diskutierten die Genossinnen und Genossen leidenschaftlich und zuversichtlich über die anstehenden Entscheidungen der Partei.

Ulla Schmidt stellte in ihrer Rede heraus, wie sehr der Entwurf des Koalitionsvertrags die Handschrift der SPD trägt. „Wir haben 70 Prozent unseres Wahlprogramms darin untergebracht. Die Menschen erwarten zu recht gute Politik von uns“, so die Aachener Bundestagsabgeordnete: „Wir können jetzt die Chance nutzen, den sozialen Arbeitsmarkt voranzutreiben und den sachgrundlosen Befristungen Einhalt zu gebieten. Wenn wir es nicht tun, tut es auch kein anderer.“ Einen herzlichen Dank sendet sie symbolisch an Martin Schulz, der für die SPD im vergangenen Jahr hart gekämpft hat.

Mit Blick auf den Einzug der AfD ins Berliner Parlament fügte Schmidt hinzu, sei es an der Zeit, als Sozialdemokratie entschlossen zu sein: „Wenn ich im Bundestag auf eine große, meist männliche Gruppe von neu gewählten Abgeordneten schaue, deren Gedankengut völkisch und rückwärtsgewandt ist, müssen wir als SPD dafür Sorge tragen, unsere Demokratie zu stärken.“

Aachens Parteivorsitzender und Landtagsabgeordneter Karl Schultheis appellierte an die Genossinnen und Genossen, in der Sache hart, aber im Umgang fair zu streiten. „Jeder Genosse, jede Genossin steht für die Partei“, so Schultheis. Das sei ein hoher Wert, der Verantwortung mit sich bringe und ein gutes Augenmaß erfordere.

Externe Beschwerdestelle der Film- und…