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Belgischer Atomreaktor Tihange-1 ebenfalls nicht sicher: Ulla Schmidt, Claudia Moll und Dietmar Nietan bitten Bundesumweltministerium um Aufklärung

2 Februar 2018

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Ulla Schmidt, Claudia Moll und Dietmar Nietan haben sich nach der neusten Bekanntmachung der Unsicherheiten am Reaktor Tihange-1 in einem Schreiben an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gewendet. Sie weisen die Umweltministerin Barbara Hendricks erneut auf die wachsenden Sorgen in der angrenzenden Region lebenden Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Sicherheit der belgischen Atomkraftwerke hin und bitten um Aufklärung:

„Neben Tihange-2 ist nun auch die vollständige Sicherheit des Reaktors Tihange-1 nicht länger gegeben. Wenn zwei von drei Reaktoren deutliche sicherheitstechnische Schwachstellen vorweisen, die im schlimmsten Fall zur Kernschmelze führen können, dann ist die dauerhafte Abschaltung des AKW die einzige Möglichkeit, die Menschen im Grenzgebiet wieder ruhig schlafen zu lassen. Die Sorgen wachsen in der gesamten Region bis auf ein unerträgliches Maß an. Das Ministerium muss nun Auskunft darüber geben, ob ihnen Informationen über eine neue Risikobewertung des Atomkraftwerks Tihange vorliegen und ob sich daraus belastbare Befunde ergeben, die Sicherheit des Atomkraftwerks neu zu bewerten.

Die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat uns bereits in der Vergangenheit zugesichert, dass sie die Sorgen der Bevölkerung sehr ernst nimmt und alles in ihrer Macht stehende tut, damit sich die Menschen in der Region wieder sicher fühlen. Zu diesem Zwecke führt sowohl das Bundesministerium als auch wir Abgeordnete der Grenzregion fortlaufend Gespräche mit den zuständigen belgischen Behörden.“

 

 

 

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