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Insolvenz der Airline Air Berlin darf nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen

12 Oktober 2017

Nach der Insolvenz der Fluglinie Air Berlin droht laut Betriebsrat rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Verwaltungs- und Bodenpersonal die Kündigung. Die Aachener SPD-Abgeordneten Ulla Schmidt, MdB und Karl Schultheis MdL beobachten die aktuellen Entwicklungen für die Beschäftigten mit Sorge.

„Wir erhalten viele Anfragen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fluglinie, die in Aachen leben und unmittelbar betroffen sind“, so Ulla Schmidt. „Sie dürfen nicht die Leittragenden der Fehler des Managements sein müssen und um ihren Job fürchten müssen.“

Der Betriebsrat befürchtet, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf massenhafte Entlassungen einstellen müssten. „Dass laut einem internen Papier des Betriebsrats alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekündigt werden müssen, ist inakzeptabel. Wir fordern den Konzern auf, die sozialen Härten möglichst gering zu halten“, sagt Karl Schultheis.

„Wir erwarten, dass die Geschäftsführung, der Personalrat und der Gesamtbetriebsrat gemeinsam dafür Sorge tragen, schnelle und sozialverträgliche Lösungen zu finden. Bei den Übernahmeverhandlungen darf es nicht nur um Geräte, Start- und Landerechte, sondern muss es insbesondere um die Zukunft der mehr als 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen“, so Schmidt abschließend.

 

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