Ulla Schmidt präsentierte der Behindertenbeauftragten…

„25 Jahre Freiheit“

6 Juni 2014

Der 4. Juni 1989 ist ein herausragendes Ereignis der polnischen und zugleich der europäischen Geschichte: Es war der Tag der ersten Wahlen in Polen, die diesen Namen verdienen und die der Runde Tisch wenige Wochen zuvor den kommunistischen Machthabern abgerungen hatte. Der Sieg der Solidarność war überwältigend.

Zum ersten Mal stand ein nicht-kommunistischer Ministerpräsident an der Spitze eines Landes des Warschauer Paktes. Diese Wahlen, der Mauerfall, die Deutsche Einheit und die Rückkehr Europas zur freiheitlichen Tradition – diese Meilensteine der europäischen Freiheitsgeschichte haben eine mutige Vergangenheit, derer mit den Feierlichkeiten zum Jubiläum „25 Jahre Freiheit“ am 4. Juni 2014 in Warschau ebenso gedacht wurde. Denn das für ganz Europa so glückliche Wendejahr 1989, das den Menschen in den Ländern des real existierenden Sozialismus endlich die ersehnten Werte Freiheit, Demokratie und Menschenrechte brachte, hatte Wurzeln, die wir in der polnischen Werftstadt Gdansk an der Ostsee finden, genauso wie in Prag und Budapest und Berlin – eben überall dort, wo dem Umbruch von 1989 Freiheitsbewegungen mutiger Menschen vorausgingen, die sich mit viel Courage gegen den Kommunismus auflehnten.

Besonders beeindruckt hat bei der Auftaktveranstaltung auf dem Warschauer Schlossplatz die Beteiligung der jungen Generation, die die historische Bedeutung der Ereignisse vor 25 Jahren mit Begeisterung visualisiert und verkörpert hat. Nach der Sitzung der Nationalversammlung haben zudem die Würdigungen der parlamentarischen Delegationen im Senat ein interessantes Puzzle ergeben, in dem sich persönlich geprägte Beiträge zusammen mit Beiträgen zur kollektiven Erinnerung in der Gesellschaft des jeweiligen Landes zu einem facettenreichen Gesamtbild gerundet haben.

SPD setzt mehr Mittel für…